08.12.2014

Prinzenpalais muss unverändert erhalten bleiben

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Gotha begrüßt das Vorhaben des Erfurter Architekten Elmar Nolte, das Gothaer Prinzenpalais zu erwerben und in seiner Gesamtheit zu sanieren. Damit liegt endlich eine wirklich tragfähige Planung vor, die der Bedeutung des geschichtsträchtigen Gebäudes tatsächlich gerecht wird.

Tyra Falta, grüne Stadträtin, erklärt dazu: „Die Stadtverwaltung und der Stadtrat sind daher gut beraten, Nolte den Vorzug zu geben und das Palais nicht an die zur AWO Thüringen gehörige AJS-gGmbH zu verkaufen, die den Abriss des Kavaliershauses plant."

Kreisvorstandsmitglied Albrecht Loth ergänzt: "Das Prinzenpalais ist ein absolut prägender, unverzichtbarer Bestandteil der Gothaer Residenzstadtarchitektur und muss deshalb in seiner Gesamtheit erhalten werden, anstatt es für derart städtebaulich fragwürdige Experimente zu opfern. Für einen Abriss des Kavaliershauses besteht aus unserer Sicht nach den vorliegenden Informationen keinerlei Notwendigkeit. Elmar Nolte hat hinlänglich bewiesen, dass er als Architekt mit einer solchen Herausforderung umgehen kann. Zudem hat er sich bereits im Zusammenhang mit der Rettung des Winterpalais vor dem drohenden Abriss im Jahr 2008 sehr engagiert und damit gezeigt, dass ihm die Stadt Gotha am Herzen liegt und nicht nur finanzielle Gründe für seine geschäftlichen Aktivitäten ausschlaggebend sind.“

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