05.05.2016

Gothaer Grüne begrüßen zeitnahe Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr

Die Gothaer Grünen begrüßen das Radverkehrskonzept Gotha 2030+, das als Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans Gotha 2030+ am 27. April vom Stadtrat verabschiedet wurde. Dieses greift nun endlich auch, verbunden mit entsprechenden Lösungsvorschlägen, ausführlich die Öffnung von Einbahnstraßen in Gotha auf – ein Anliegen, für das sich die Gothaer Grünen schon seit Langem stark machen, ist diese großflächige Maßnahme doch ein unverzichtbarer und längst überfälliger Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt. So enthält das Konzept eine Aufstellung von 34 Einbahnstraßen, die potentiell für den Radverkehr geöffnet werden können und sich nach dem Schwierigkeitsgrad der Umsetzbarkeit in drei Klassen unterteilen.
Auf die Nachfrage der grünen Stadträtin und Fraktionsvorsitzenden der Fraktion Piraten-Bündnis 90/Die Grünen, Tyra Falta, zum zeitlichen Fahrplan erwiderte Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf, dass die Öffnung der dreizehn Einbahnstraßen der Kategorie 1 – diese können mit geringem Aufwand, ohne bauliche Eingriffe und nur durch das Anbringen von Beschilderungen und Markierungen realisiert werden - zeitnah erfolgen sollte.
Dazu erklärt Tyra Falta: „Wir begrüßen die Aussage von Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf, dass mit der Umsetzung in Kürze begonnen werden kann. Wir gehen daher davon aus, dass damit auf jeden Fall noch in diesem Jahr ein Anfang gemacht wird. Die Stadtverwaltung Gotha hat dieses Thema in der Vergangenheit unnötig verschleppt, obwohl es auch in Thüringen genügend Beispiele gibt, die zeigen, dass die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr ohne Probleme machbar ist. Jetzt sollte keine Zeit mehr verloren werden.“

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